Verehrte Eltern,


die medizinische Betreuung von Kindern unterscheidet sich doch recht deutlich von der „Erwachsenenmedizin“.
Es liegt mir am Herzen, dass Sie und Ihr Kind gut betreut werden, durch mich oder einen anderen guten Therapeuten.
Für die gewissenhafte Untersuchung und Therapie von Kindern benötigt man eine spezielle Ausbildung und die notwendige Zeit und Ruhe.
Suchen Sie sich also einen Heilpraktiker, der sich Zeit für Sie und Ihr Kind nimmt und sich mit Kindern wirklich auskennt.
Ein guter Heilpraktiker wird niemals aus einer Ideologie heraus wichtige schulmedizinische Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden vollständig ablehnen. Um einen guten Qualitätsstandard zu erreichen, ist es notwendig auch Blutuntersuchungen, EKG, Hör- und Sehtests durchführen zu können. Eine gute Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Kinderklinik ist notwendig.
Auch Antibiotika, Kortison und Röntgenstrahlen können in sehr seltenen Fällen die richtige Wahl der Methode sein.
(Ja ich weiss, dass Sie das jetzt eigentlich nicht lesen wollen)
Der Organismus des Kindes befindet sich im Aufbau, in dieser Phase kann fast immer schonend und lenkend zum Beispiel durch Homöopathie behandelt werden. (Anders sieht das bei alten Menschen aus, die destruktive Erkrankungen haben, wie durch Entzündungen zerstörte Gelenke, die erfahrungsgemäss nicht mehr so gut auf homöopathische Therapien ansprechen)
Engmaschige Genesungskontrollen sind bei Kindern noch wichtiger als bei Erwachsenen.
Achten bei Ihrem Kind auf eine biologisch hochwertige, ballaststoffreiche, zuckerarme Ernährung.
Kontrollieren Sie das Gewicht Ihres Kindes regelmässig und hören Sie auf den Ratschlag Ihres Heilpraktikers oder Arztes zur Gewichtsnormalisierung.


Behandlung von Fieber
Kinder haben besonders am Morgen nach dem Aufstehen und beim „herumsausen“ eine deutlich höhere Temperatur als Erwachsene.
So ist eine Temperatur von 38,5°C nach körperlicher Aktivität noch als normal zu bezeichnen. Laufen Sie dem Kind also nicht dauernd mit dem Fieberthermometer nach ! Fieber im Bereich 39°C bis 40°C ist ein Zeichen, dass das Immunsystem verstärkt arbeitet. Diese Temperaturerhöhung ist wichtig und sorgt dafür, dass Krankheiten schnell und restlos ausheilen. Fiebersenkung (mit welcher Methode auch immer) verzögert die Genesung und erhöht das Risiko, dass Krankheiten nicht richtig ausgeheilt werden. Bei einer Neigung des Kindes zu Fieberkrämpfen  ist eine Temperatursenkung natürlich absolut notwendig.


Antibiotische Therapien:
Deutschland liegt Weltweit an der Spitze der Antibiotika Verordnungen, entsprechend zahlreich sind schwerwiegende Nebenwirkungen. Häufig werden Antibiotika bei banalen Infekten wie z. B. Husten und Schnupfen verordnet, obwohl gerade diese Erkrankungen in der Regel durch Vieren verursacht werden, gegen die antibiotische Medikamente absolut wirkungslos sind. Durch die leichtfertige Verwendung von Antibiotika bilden sich immer mehr antibiotikaresistente Erreger, durch die immer mehr Patienten zu Schaden und auch zu Tode kommen. Ein großes Problem stellt auch die Sensibilisierung auf antibiotische Substanzen dar, die verhindert, dass Antibiotika bei schweren bakteriellen Erkrankungen eingesetzt werden können.
Das grösste Problem ist neben der häufigen Schädigung des Darms aber die Schwächung des Immunsystems, die nach antibiotischen Therapien auftritt. So ist es nicht selten, dass Kinder wegen einem banalen Infekt antibiotisch behandelt werden und dann im Abstand von 3 bis 4 Wochen Rückfälle bzw. Neuinfektionen bekommen.
Immer häufiger wird von Ärzten die Diagnose „Lungenentzündung“ gestellt, obwohl es sich um einen normalen Infekt der oberen Luftwege oder Bronchitis handelt. Diese Argumentation wird von Antibiotikaherstellern auf Schulungen vermittelt um die Akzeptanz von Antibiotika zu erhöhen.


Nebenwirkungen von Medikamenten:
Bedenken Sie, dass jedes Medikament viele Wirkungen hat. Einige von diesen Wirkungen sind erwünscht, die meisten Wirkungen sind aber unerwünscht. Diese unerwünschten Wirkungen bezeichnet man als Nebenwirkungen.
Versuchen Sie deshalb ihrem Kind möglichst wenige und nur wirklich absolut notwendige Medikamente zu geben.
Eine Mutter, die die homöopathische Reiseapotheke immer dabei hat und ihr Kind bei jeder Gelegenheit „homöopathisch behandelt“ macht nichts anderes als der Arzt, der bei jedem Arztbesuch etwas verschreibt, damit die Mutter beruhigt ist.
In erster Linie schafft man auf diesem Weg Nachwuchs an Tablettensüchtigen, die von Geburt an daran gewöhnt wurden, Probleme mit Globuli, Tabletten, Alkohol oder anderen Drogen zu bewältigen.
Besondere Gefahr geht für Kinder von Fieber senkenden Medikamenten und Schmerzmitteln aus.
Zu nennen sind hier vor allem die Wirkstoffe ASS, Parazetamol und Ibuprofen (enthalten in Medikamenten wie Aspirin, Thomapirin und Ibuhexal), da sie hochgradig asthmaauslösend, nieren- und lebertoxisch, sowie langfristig sehr gefährlich für das Herz- Kreislaufsystem sind.


Sauberkeit und Infektionsschutz in der Praxis:
Sehen Sie sich eine Praxis genau an und überlegen Sie selbst ob verschmuddelte Untersuchungsliegen, versabberte Stofftiere im Wartezimmer, schlechtes Zeitmanagement mit überfüllten Wartezimmern für die Gesundheit Ihres Kindes gut sind. Wenn Sie mit Ihrem gesunden Kind zu einer „U...“ Untersuchung gehen und Ihr Kind danach krank wird, sollten Sie sich schon Gedanken machen !


Impfungen:
Das Thema Impfungen für Kinder und der „ideale“ Impftermin werden kontrovers diskutiert. In den letzten zehn Jahren driften die Meinungen der Impfbefürworter und der Impfgegner immer weiter auseinander.
Wie so oft ist eine an das Kind und seine Lebensumstände angepasste Vorgehensweise besser als eine prinzipielle „Impfverweigerungs-“ oder „alles wird geimpft“ Strategie.
Lassen Sie sich von Ihrem Therapeuten die Risiken von Impfungen erklären, lassen Sie sich den Beipackzettel des Impfstoffes vor der geplanten Impfung aushändigen und lesen Sie diesen zu Hause durch. Wenn Ihr Arzt versucht, Sie mit Phrasen wie „Impfungen sind vollkommen harmlos“ oder „wenn Ihr Kind wegen Ihrer Impfverweigerung zu Schaden kommt, haben sie das zu verantworten ....“ zu beeinflussen versucht, ist es besser den Arzt zu wechseln. Jeder der sich mit Kinderheilkunde und Impfungen ernsthaft auseinandergesetzt hat, kennt die oft schwerwiegenden Nebenwirkungen von Impfungen (die auch auf den mehrseitigen Beipackzetteln angegeben sind). Neben den so genannten Impfreaktionen wie Fieber und Schmerzen an der Injektionsstelle treten regelmässig schwere Nebenwirkungen wie Nervenschäden (die sich mit etwas Glück „nur“ als Aufmerksamkeitsdefizit- und hyperaktivitäts-syndrom äussern), chronische Hauterkrankungen, Asthma und anderes auf. Informieren Sie sich umfassend und lassen Sie sich eine Impfempfehlung erarbeiten, die an Ihr Kind angepasst ist und eine gute Risikoabwägung hat.


Anmerken möchte ich noch, dass einige Erkrankungen gegen die geimpft wird seit Jahrzehnten in Deutschland ausgestorben sind, auch Impfungen, die vor Krankheiten schützen die nur auf dem Übertragungsweg Blut-Blut bzw. über Geschlechtsverkehr übertragen werden wie Hepatitis B machen bei einem Kind sicherlich nicht besonders viel Sinn. Die Impfung gegen Röteln bei Kindern unter 12 Jahren ist wegen der Harmlosigkeit der Erkrankung besonders sinnlos. Bei Mädchen kann im 12 Lebensjahr die Immunität gegen Röteln festgestellt werden und bei Bedarf geimpft werden, um die Gefahr einer Röteln Embryopathie zu reduzieren. Die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) ist sicherlich sinnvoll, da sie gut vertragen wird, das Erkrankungsrisiko hoch und Krankheitskomplikationen schwerst sind.


Als riskant, weil nebenwirkungsreich einzustufen sind:
Die 5 bzw. 6-fach Impfung, die bei Kleinkindern häufig Erkrankungen der Haut (Neurodermitis), Nervenschäden, Asthma Bronchiale Allergien und anderes nach sich zieht.
FSME, wegen der häufigen Nebenwirkungen, insbesondere Nervenschäden, Hirnhautentzündungen und anderes.
Die Tollwutimpfung, die besonders Nervenschäden verursacht. Eine typische Nebenwirkung ist das Auftreten von MS (Multipler Sklerose), mit einem Ausbruchsgipfel von 10 bis mehr als 20 Jahren nach der Impfung !
Die Impfung gegen die Schweinegrippe steht im Verdacht das CFS d. h. das chronische Müdigkeitssyndrom auszulösen.


Besonders zu erwähnen ist noch die Tatsache, dass ein Krankheitsschutz der durch Impfung und nicht durch Erkrankung entstanden ist, von der Mutter auf das Kind nicht übertragen wird, was in zunehmender Anzahl der Fälle dazu führt, dass Säuglinge geimpfter Mütter keinen so genannten Nestschutz mehr haben, der normalerweise die Erkrankung von Säuglingen in den ersten Monaten nach der Geburt verhindern würde.


Vor Reisen in außereuropäische Länder sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Fernreisen mit einem hohen gesundheitlichen Risiko verbunden sind. Ich bin nicht überzeugt, dass eine Reise in die Dominikanische Republik das richtige für ein Kleinkind ist !
Für Fernreisen benötigen Sie die Beratung eines erfahrenen Tropenmedizieners.


Wichtig !
Diese kurze Information zum Thema Impfungen stellt meine persönliche Meinung zu diesem Thema dar.
Der Artikel ist keineswegs als Entscheidungshilfe gedacht, welche Impfung für Sie oder Ihr Kind sinnvoll bzw. notwendig ist. Eine derartige Entscheidung ist nur nach Abwägung Ihrer persönlichen Verhaltensweisen und Risiken möglich, sie kann nur durch eine ausführliche Beratung durch einen Heilpraktiker oder Arzt optimiert werden, der mit dem Thema Impfen vertraut ist.
Bedenken Sie, dass „leben“ immer mit Risiken verbunden ist. Niemand kann Sie von diesen Risiken vollständig befreien. Die Tatsache, dass eine Impfung mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10000 schwere Nebenwirkungen verursacht, bedeutet nichts anderes als dass es Sie „erwischen“ kann. Bedenken Sie auch wie häufig geimpft wird und das sich die im Beipackzettel aufgeführten Nebenwirkungen mit der Anzahl und Wahrscheinlichkeit des Auftretens für Sie häufen. Wenn Sie bedenken wie viele 1000 Impfungen am Tag alleine in Deutschland durchgeführt werden, verstehen Sie, dass täglich einige schwere Impfnebenwirkungen auftreten. Das eben gesagte über die Risiken gilt selbstverständlich auch für Krankheiten !


Achtung !
Dieser Artikel ist nicht als Anleitung zur Selbstmedikation zu verstehen, ferner ersetzt kein Artikel die Kompetenz und Erfahrung eines Heilpraktikers oder Arztes.

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In Dachau Süd, gleich gegenüber der Marienkirche, über der Marienapotheke, gut zu erreichen mit der Buslinie 724 vom S-Bahnhof Dachau, Parkplätze vor der Praxis / Apotheke.

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